Creditreform zeichnet Lapp Insulators GmbH, Wunsiedel mit dem CrefoZert aus

Am heutigen Hauptsitz in Wunsiedel wurde bereits 1901 eine Fabrik errichtet. Zu dieser Zeit stand man auch mit der weltweit renommierten Porzellanmanufaktur Ph. Rosenthal & Co. aus Selb in Konkurrenz. 1971 traten die Standorte Wunsiedel und Selb erstmalig als ein gemeinsames Unternehmen unter der Firmierung Rosenthal Stemag am Markt auf. Ab 1994 konzentrieren sich schließlich Know-how und die Produktion von Hochspannungsisolatoren vollständig auf den Standort Wunsiedel. Nach wechselnden Firmierungen wurde der Standort Wunsiedel 2001 von dem renommierten amerikanischen Isolatorenhersteller Lapp übernommen.

Die Isolatorenfabrik am Standort Redwitz wurde ursprünglich im thüringischen Neuhaus Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Um drohende Enteignungen nach dem Zweiten Weltkrieg zu verhindern, verlagerte man das inzwischen zu Siemens gehörende Isolatorenwerk nach Redwitz. 2008 wurde schließlich die zuletzt unter Argillon firmierende Isolatoren- und Aluminasparte durch den Standort Wunsiedel in die Lapp Insulators Gruppe eingebunden. Durch die mit der Unternehmenserweiterung verbundene Integration zweier weiterer Werke in Turda (Rumänien) und Jedlina Zdroj (Polen) konnte außerdem die Produktionskapazität erheblich vergrößert werden. Die Fabrik in Jedlina Zdroj, früher Sophienau, wurde bereits 1858 im damaligen Schlesien gegründet.
Erfahren Sie mehr unter www.lappinsulators.de.

Vor der Verleihung des Prädikates „Creditreform zertifiziert“ stand auch für Lapp Insulators GmbH der Prüfprozess, der drei Schritte auf dem Weg zum Zertifikat vorsieht:

Prüfung des aktuellen Creditreform Bonitätsindex Prüfung durch einen Qualifizierungsbogen Prüfung des aktuellen Jahresabschlusses Ein Unternehmen, das das Bonitätszertifikat anstrebt, benötigt einen Bonitätsindex, der bei maximal 249 Index­punkten liegt. Das entspricht mindestens einer guten Bonität. Der Bonitätsindex der Heinz-Glas Group liegt aktuell bei unter 200 und damit im Bereich einer ausgezeichneten Bonität. Dieser Wert spricht für Krisenfestigkeit, Bankenunabhängigkeit und Stabilität.

Unternehmen, deren Indexwert sich nach der Verleihung über die Grenze hinaus verschlechtert, wird das Siegel wieder entzogen. Nach der Prüfung des Bonitätsindex besucht ein Analyst von Creditreform das Unter­nehmen und füllt gemeinsam mit dem Geschäftsführer einen Qualifizierungsbogen aus, der alle maßgeblichen Risiken wie Nachfolgeregelungen, massive Außenstände oder Produktlebenszyklen abfragt. Im letzten Schritt erstellt die Creditreform Rating AG anhand der letzten Jahresabschlüsse ein Bilanzrating. Der vorliegende Jahresabschluss samt Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang darf nicht älter als zehn Monate sein, um die Aktualität des CrefoZert zu gewährleisten. Liegt das Ergebnis des Bilanzratings im Bereich der Ratingklassen CR1 bis CR8 – bei insgesamt 19 verfügbaren Ratingklassen – und sind die beiden anderen Kriterien ebenso erfüllt, kann das Zertifikat verliehen werden.

Bisher wurde das CrefoZert in Deutschland an rund 450 Unternehmen verliehen. Bei bundesweit knapp 3,9 Millionen wirtschaftsaktiven Unternehmen erfüllen über alle Branchen hinweg gerade 1,7 Prozent der Unternehmen die Voraussetzungen dafür, mit dem CrefoZert ausgezeichnet zu werden.

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