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Traditionsunternehmen mit drei Standbeinen schafft 80 neue Arbeitsplätze
Traditionsunternehmen mit drei Standbeinen schafft 80 neue Arbeitsplätze
Das seit 1930 in Bayreuth ansässige Familienunternehmen Knoll ist eigenen Angaben zufolge weiter auf Wachstumskurs
Bayreuth, 24.04.2008
Das seit 1930 in Bayreuth ansässige Familienunternehmen Knoll ist eigenen Angaben zufolge weiter auf Wachstumskurs.
Mit rund 750 Mitarbeitern, darunter 65 extern Beschäftigte im Logistikbereich, und etwa 60 Auszubildenden erwartet die Firmenleitung um Ingo Knoll für 2008 einen Umsatz von etwa 170 Millionen Euro.
„Der Geschäftsbereich Industriehydraulik-Systeme kann in einer Ende 2007 bezogenen neuen Produktions- und Lagerhalle in Bindlach das starke Wachstum der vergangenen Jahre fortsetzen“, so Ingo Knoll. Mit dem Bau individueller hydraulischer Aggregate für den Maschinen- und Anlagenbau und auch für Fertigungsbetriebe etwa aus der Automobilindustrie bedient das Bayreuther Unternehmen, das einen Zweigbetrieb in Chemnitz betreibt, Kunden in Bayern und Sachsen. Wichtigster Lieferantenpartner ist der Weltmarktführer Bosch Rexroth. Hydraulik gilt unternehmensintern als Nummer drei unter den Geschäftsbereichen.
Dynamisch entwickelt sich laut Knoll auch der Bereich Elektrogroßhandel. Als Vollsortimenter bei Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik ist Knoll mit fast 35 Außendienstmitarbeitern in ganz Deutschland unterwegs und bedient den Facheinzelhandel. Neue Standorte in Kassel, Viernheim bei Mannheim und Itzehoe wurden Anfang des Jahres eröffnet und unterstreichen mit über 30 zusätzlichen Arbeitsplätzen die Expansionsstrategie in der Bundesrepublik. „Für 2008 streben wir einen Umsatz von über 50 Millionen Euro an“, sagt Knoll.
Auch der älteste und größte Geschäftsbereich und Autoteile und Service mit einer Tradition, die bis zur Firmengründung 1930 zurückreicht, hat starke Wachstumsphase hinter sich, die sich auch im Jahr 2008 fortsetzen soll. Knoll sieht sich als einer der marktführenden Autoteile-Großhändler in Bayern, Sachsen und Thüringen, das Unternehmen bedient mit Teilen, Zubehör und Werkstatttechnik alle Kraftfahrzeug-Werkstattbetriebe. Über 60 Vertriebsmitarbeiter im Außendienst betreuen die Werkstätten und mit 90 Transportern werden die Kunden bis zu dreimal täglich beliefert. Rund 350 technische und kaufmännische Schulungen bietet Knoll pro Jahr an, um die Werkstätten auf die täglichen Herausforderungen besser vorzubereiten.
Neue Stützpunkte
Um das Umsatzwachstum auch 2008 weiter zu beschleunigen, wollen Ingo Knoll und die Geschäftsleitung weitere Vertriebs- und Lieferstützpunkte in Bamberg und Dresden eröffnen und etwa 50 zusätzliche Mitarbeiter einstellen, weitere Standorte sind in der Vorauswahl. Und mit einer Vertriebstochter in Tschechien erwartet man im zweiten Jahr seit Gründung ebenfalls einen Betrag zur Expansionsstrategie.
Wichtigster Lieferantenpartner ist auch hier Bosch, der größte Zulieferer der Automobilindustrie weltweit, mit einem Anteil von rund 30 Prozent. Knoll erwartet für dieses Geschäftsfeld in 2008 einen Umsatz von rund 110 Millionen Euro.
fs
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