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Forchheimer Firma ist unter den "Top 100"
Forchheimer Firma ist unter den „Top 100“
Lothar Späth verlieh das Gütesiegel an das Optik-Unternehmen Schweizer
Forchheim, 11.07.2008
Die A. Schweizer GmbH gehört zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Sie überzeugte beim renommierten Unternehmensvergleich "Top 100" mit ihrem „systematischen, gut durchdachten und entsprechend erfolgreichen Innovationsmanagement“. Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, zeichnete das fränkische Unternehmen bei einem Festakt im Düsseldorfer Meilenwerk mit dem begehrten "Top 100"-Gütesiegel aus.
Die Firma Schweizer wurde 1840 in Deutschland gegründet und entwickelte sich über die Errichtung einer Glasschleiferei und die Fertigung optischer Produkte hin zum Anbieter des größten Sortiments für die Versorgung sehbehinderter Menschen am europäischen Markt. Seit 1945 werden auch Lupen und Lesegläser produziert.
Lothar Späth, Mentor des Mittelstandsprojekts "Top 100", würdigte mit der Auszeichnung die Leistung der A. Schweizer GmbH in den fünf zentralen Kategorien innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Innovationsmarketing sowie Innovationserfolg. Im Bereich innovationsförderndes Top-Management gelang der Firma, die bereits zum zweiten Mal zu den "Top 100" gehört, sogar der Sprung auf Platz fünf.
Das Unternehmen mit einem Umsatz von circa 9,5 Millionen Euro 2007 verfügt über Europas größtes Komplettangebot an optischen Spezialsehhilfen für sehbehinderte Menschen. Sie lieferten die ersten Lupen mit LED-Beleuchtung und brachten als Erste modulare, mobile Leuchtlupen mit wechselbaren Vergrößerungen auf den Markt.
Ausgezeichnet wurde Schweizer diesmal vor allem für sein Management, "das einen Großteil seiner Arbeitszeit drauf verwendet, Innovationen anzustoßen und auf den Markt zu bringen". Letztes Jahr gab der Mittelständler 850 000 Euro für die Entwicklung und Vermarktung von Innovationen aus.
"Viele wertvolle Anregungen bekomme ich im Gespräch mit dem Kunden draußen am Markt", erläutert Marketingleiter Andreas Schaufler. Hinzu komme eine intensive Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitätskrankenhäusern. Das Unternehmen unterstützt Sehbehindertenambulanzen großer Universitätskliniken und bekommt im Gegenzug Rückmeldung, wie die Anwender mit neuen Produkten zurechtkommen.
Um die Ehrung zu erhalten, musste sich der Mittelständler erfolgreich einem zweistufigen Verfahren der Wirtschaftsuniversität Wien stellen. Schweizer- Geschäftsführer Alfred Schüttinger meinte zu der Auszeichnung: "Wir zählen jetzt zu den 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind."
Quelle: "Fränkischer Tag"
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