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Streik bei der Kulmbacher Brauerei
Streik bei der Kulmbacher Brauerei
Belegschaft nutzte die ersten vier Stunden der heutigen Frühschicht für Proteste
Kulmbach, 02.03.2009
Keine einzige Kiste Bier hat am Montag zwischen 6 Uhr und 10 Uhr morgens die Kulmbacher Brauerei verlassen. Die Brauer zeigten mit Nachdruck, dass es ihnen mit ihrer Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn ernst ist.
"Die Stimmung ist hervorragend", bestätigte Betriebsratsvorsitzender Hans-Georg Prehmus, der sich auch über die "sehr gute Streikbeteiligung" in seinem Unternehmen freute.
Abfüllung, Fasskeller, Flaschenkeller, Verladung, Fuhrpark und insgesamt die gesamte Logistik der Kulmbacher Brauerei standen am Montag in den ersten vier Stunden der Frühschicht still. Die meisten Mitarbeiter zogen stattdessen vor das Gebäude der ehemaligen EKU und machten ihrem Ärger durchaus auch lautstark und mit Trillerpfeifen Luft: "Ein neuer Tarifvertrag muss her, sonst geben wir keine Ruhe mehr", lautete das Motto zum Auftakt der Warnstreikwelle
Betriebsratsvorsitzender Prehmus wollte sich am Montag noch nicht äußern, ob bei Kulmbacher ein zweiter Warnstreik in Vorbereitung ist.
Quelle: Nordbayerischer Kurier
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